Einsatz nach Vollbrand in Neukirchen


Neukirchen PunktNach einen Vollbrand eines Fachwerkhauses wurde zunächst der Baufachberater des THW Bad Hersfeld alarmiert. Zwei Giebel und vier Schornsteine mussten durch das THW aufwendig abgetragen werden um Schäden an den Nachbargebäuden zu verhindern und das Gebäude für die Polizei zugänglich zu machen.

Gegen vier Uhr wurden die Feuerwehren zu einem brennenden Fachwerkgebäude in Neukirchen alarmiert. Der Brand war schon stark fortgeschritten, sodass das Gebäude fast vollständig niederbrannte.


Der Baufachberater mit vier weiteren THW Helfern wurde gegen acht Uhr von den Kollegen der Feuerwehr alarmiert um das Gebäude und dessen Zustand und die daraus resultierenden Gefahren einzuschätzen. Zusammen mit Ermittlern der Polizei wurde nach der Begutachtung die Brandstelle begangen. Durch den Brand drohte eine Giebelwand auf ein benachbartes Gebäude zu stürzen sowie die Schornsteine, die nun frei in der Brandruine standen.

Aufgrund der akuten Gefahren im Gebäude wurden zwei Kräne bestellt. Aus einem am Kran hängenden Stahlkorb brachen die THW Helfer die Schornsteine ab. Bis die Kräne eintrafen wurde ein nahegelegener Gastank durch eine Holzkonstruktion vor herunter fallenden Trümmerteilen geschützt. Gegen 21 Uhr waren die ersten drei Schornsteine und eine Giebelwand abgetragen und der zweite Giebel wurde in Angriff genommen. Wie stark die Standsicherheit der Gebäudewand war zeigte sich bei leichten Berührungen der Wand mit dem Einsatzkorb. Die Wand schwankte sichtbar. Die Giebelwand konnte ohne Einsturz sorgsam durch die THW Helfer abgetragen werden.

Die Feuerwehr war die gesamte Zeit über an der Einsatzstelle präsent und löschte immer wieder neuaufglühende Glutnester sofort ab, damit die THW Helfer in den darüber schwebenden Korb arbeiten konnten. Die Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde mit dem Lichtmast und zusätzlichen Scheinwerfern der Fachgruppe Beleuchtung gewährleistet.


Insgesamt war das THW Bad Hersfeld 16 Stunden mit 17 Helfern aus der Bergungsgruppe, der Beleuchtung und dem Zugtrupp vor Ort.


LuPf 01.01.2011